Das passierte rund ums Herbstfest

Wiesn-Streiflichter vom Wochenende

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Starke Frauen, der traditionelle Wirtestammtisch, Exoten auf der Wiesn und das Treiben von Junggesellinnen: Wiesn-Igel Ignaz hat wieder so manches erlebt am Wochenende.

Etwas Bammel hatte der Albert schon vor der Jubilarehrung im Flötzinger-Festzelt. Sonst schlägt er kraftvoll das Schlagzeug, doch bekanntlich haben auch Elefanten Angst vor Mäusen. Die Bedienungen Bärbel, Birgit (hinter der Tafel versteckt) und Christiane unterstützten ihn dann als Fanclub und ermunterten ihn: "Albert, du schaffst das schon!" Am nächsten Tag revanchierte sich Albert bei den Damen mit zwei Flaschen Schampus.

Legendäre Freizeitmannschaft jeden Abend da

50 Jahre sind es heuer her, dass der "FC Papagei" von den fußballbegeisterten Gästen des gleichnamigen früheren Tanz- und Nachtlokals in der Stollstraße gegründet wurde.

Bei der Wiesn haben die Mitglieder der legendären Freizeitmannschaft den ersten Tisch am Haupteingang der Auerbräu-Festhalle. Jeden Abend ist der Tisch mal mehr, mal weniger gefüllt, aber eine Kernmannschaft ist während der Wiesn immer da, wie hier zum Beispiel (von links) Peter "Pitschko" Gurdschik und Bertl "Wutzke" Aicher. Auf der "Pole-Position" sitzt meistens der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Georg Bamberg.

Sie stemmt 25,6 Kilogramm

Eine starke Nummer: Theresa stemmt hier elf Masskrüge beim Abmarsch von einer der Schänken im Flötzinger-Festzelt. Ein Masskrug wiegt ungefähr 1330 Gramm; dann kommen noch elf Liter Bier oder Radler dazu - das macht dann zusammen respektable 25,6 Kilogramm. Der Blumenreif im Haar unterstreicht dabei ihre doch eher elfengleiche Anmutung.

Beamte immer beliebt bei Junggesellinnen-Abschiede

Junggesellinnenabschiede haben heuer schon mehrere auf der Wiesn stattgefunden. Bei den fröhlichen Abenden spielen auch die Beamten der Wiesnwache gerne ihren Teil mit. "Wir tun unser Bestes, um die Damen sicher auf ihrem Weg in den Hafen der Ehe zu geleiten", hieß es. "Ist da nicht eher die Wasserpolizei zuständig?", frotzelte der Wiesnigel Ignaz.

Kiwanis-Club Kufstein bei Auerbräu

Zum fünften Mal hatte der Kiwanis-Club Kufstein in seiner Heimatstadt ein Starkbierfest organisiert, das sich mittlerweile zu einem Höhepunkt in der Kufsteiner Fastenzeit entwickelt hat.

Kiwanier haben die Pflege menschlicher Beziehungen und humanitäre Dienste im Sinn, deshalb werden die Einnahmen aus dem Starkbierfest sozialen Zwecken zugeführt. Der Höhepunkt am Starkbierabend war neben dem Bieranstich und der Fastenpredigt die Versteigerung eines Tisches für das Rosenheimer Herbstfest in der Brauereibox der Auerbräu-Festhalle. Für über 1000 Euro ersteigerte Michael Eder (vorne Mitte) den Tisch. Begeistert von der großen Spendenbereitschaft stockte Auerbräu Chef-Ferdinand Steinacher dann auf zwei Tische auf. Unser Foto zeigt die gut gelaunten Kufsteiner mit Brauerei-Chef Ferdinand Steinacher (rechts).

Frisch geschniegelt

Frisch geschniegelt und herausgeputzt warten die vier französischen Percheron-Kaltblüter Lukas, Paul, Moritz und Sissi darauf, vor den Bierwagen gespannt zu werden und diesen durch Rosenheims Straßen zur Wiesn zu ziehen. Keine leichte Aufgabe für Isidor Niedermair aus Deutelhausen, der seit 50 Jahren samstags, sonntags und mittwochs zur Herbstfestzeit seine temperamentvollen Zugpferde vor den Festwagen spannt.

Auerbräu lädt Azubis ein

Traditionell lädt Auerbräu seine Azubis auf das Rosenheimer Herbstfest ein. Nach einer kräftigen Stärkung in der Brauereibox ging es dann für die Azubis in die Schänke. Dort konnten sie gleich selbst beim Einschenken Hand anlegen. Nach getaner Arbeit klang der Nachmittag noch gemütlich in der Box aus. Unser Bild zeigt die Azubis, die auch von der Miss Herbstfest Bernadette Deutschenbaur (Mitte) begrüßt wurden, mit den Ausbildungsleitern und Thomas Frank (links) und Ferdinand Steinacher (rechts) von der Auerbräu-Geschäftsleitung.

"Exoten" auf der Wiesn

Seit 20 Jahren sind Hilde und Vison Chueprasert die "Exoten" auf der Wiesn. Die Betreiber des Rosenheimer Lokals "Siam" bieten thailändische Spezialitäten an. 2005 kam zum ersten Mal die neue Hütte zum Einsatz, in Thailand aus Teakholz gebaut, wieder zerlegt, nach Rosenheim transportiert und hier wieder aufgebaut.

Wiesnigel Ignaz überraschte jetzt mittags den Vorsitzenden des Wirtschaftlichen Verbandes, Reinhold Frey, mit seiner Frau Christine beim Anstehen bei den Chuepraserts. "Thailt Ihr Euch die Liebe zum exotischen Essen?", wollte der Wiesnigel wissen. "Freylich!", antwortete der WV-Chef schmunzelnd.

Wirtestammtisch heuer im Flötzinger Festzelt

Zum Wirtestammtisch treffen sich die Festwirte und Brauerei-Chefs mit ihren Ehefrauen jedes Jahr wechselnd in einer der Bierburgen.

Heuer fand der Treff im Flötzinger-Festzelt statt, wo die Wiesn-Profis sich mittags bei einer guten Brotzeit und einer Mass Bier austauschten. Ein Thema werden sicherlich die neuen Flötzinger-Bier-Wertmarkerl gewesen sein (der Wiesnigel berichtete). Er vermutet, dass die Auer-Brauerei nächstes Jahr nachziehen und als Sicherheitsmerkmal jeweils eine nummerierte Auerhahnfeder in ihre Wertmarkerl einarbeiten lässt.

"Juhu, Hauptpreis gewonnen"

"Juhu, jetzt habe ich doch glatt den Hauptpreis gewonnen", freute sich Elfriede Stiller (Zweite von rechts) aus Bad Feilnbach, die eine von vielen richtigen Antworten beim OVB-Wiesnrätsel eingeschickt hatte.

Der Hauptpreis ist ein Wohlfühl-Wochenende im Hotel "Feuriger Tatzlwurm". Bei der Preisübergabe durch den WV-Vorsitzenden Reinhold Frey freuten sich auch Tochter Daniela und deren Kinder Emma und Bruno mit ihrer Mutter und Oma.

Ohne Hektik und magenfreundlich

Was auch immer es an Fahrgeschäften auf dem Herbstfest gibt - das Riesenrad ist immer noch das Größte.

Ohne Hektik und schnelle Bewegung erreichen die Fahrgäste magenfreundlich eine respektable Aussichtshöhe, von der aus sie die Stadt und das Umland in aller Ruhe von oben besichtigen können. Auch wenn es der neuen Miss Herbstfest Bernadette Deutschenbaur beim Riesenrad angeblich "schmummrig" wird - einmal sollte sie die Fahrt und die Sicht auf ihre Heimat genießen. Immer im Mittelpunkt beim Fahrgeschäft der Familie Willenborg steht bei der Rosenheimer Wiesn der Herbstfesttrommler: Er bildet die schmückende Verblendung der Riesenradachse.

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