Herbstfest am Montag

Wiesn-Streiflichter vom Wochenende

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Maresa Jung trug ein besonderes Herzerl.

Rosenheim - Verletzte Festwirte, ein frischgetrautes Ehepaar, Promi Christina Surer und ein ganz besonderes Herzerl: Wiesn-Igel Ignaz hatte so manche interessante Begegnung.

Flötzinger-Festwirt Manfred Kirner.

Trotz eines Sturzes vor einigen Monaten ist Flötzinger-Festwirt Manfred Kirner schneller als ein Hase. Der Igel wollte ihn zu seiner Verletzung befragen, die er sich auf seinem Bauernhof zugezogen hat - dabei wurden ein Knie, das rechte Handgelenk und drei Rippen in Mitleidenschaft gezogen -, doch auf der Wiesn war er nicht anzutreffen.

Der Igel wollte ihn zu seiner Verletzung befragen, die er sich auf seinem Bauernhof zugezogen hat - dabei wurden ein Knie, das rechte Handgelenk und drei Rippen in Mitleidenschaft gezogen -, doch auf der Wiesn war er nicht anzutreffen. "Der ist in der Küche, eventuell im Biergarten, er kann auch beim Ausschank sein", hieß es. Und wo fand der Igel den fleißigen Gastronomen? Im Gasthaus Stockhammer half er beim Biereinschenken. "Ich hab‘ nicht viel Zeit, ich muss zurück ins Zelt", sagte er - und weg war er...

Nach der Hochzeit auf die Wiesn

Christian und Christine aus Ackersdorf.

Christian und Christine Schindelbeck aus Ackersdorf bei Riedering traf der Igel kurz nach ihrer Hochzeit. "Wir haben heute im Trauungssaal im Rosenheimer Ortsteil Westerndorf-St.Peter geheiratet, sonst war nichts offen", meinten sie treuherzig. Jetzt wollen sie allerdings nach München ziehen. Zur nächsten Rosenheimer Wiesn kommen sie aber allemal, versprachen die beiden.

"Krankenschwester" linderte Schmerzen

Bei den Aufbauarbeiten für die heuer um ein Stockwerk erhöhte "Tatzlwurm-Törggelenhütte" hatte sich Karl Kiesl unter anderem eine Sehnenscheidenentzündung zugezogen, wie er dem Wiesnigel Ignaz berichtete.

Karl Kiesl mit verletzter Hand

Das hinderte ihn natürlich nicht daran, beim Wiesneinzug mit seiner gesamten Mannschaft vom Bahnhof zur Wiesn zu ziehen. Auf der Wiesn erwischte der Oberaudorfer Gastronom prompt eine "Krankenschwester", die mit ihren Freundinnen Junggesellinnenabschied einer Kollegin feierte. Natürlich nahm sich Christine sofort des Patienten an. Wie verlautet, geht es ihm seither deutlich besser...

Kein Prominenten-Schießen mehr

Seit 27 Jahren erschien meist schon montags ein dreispaltiges Bild mit den Gewinnern des "Echo"-Prominenten-Schießens im OVB.

Untrennbar verbunden war dieser Rosenheimer "Promi-Treff" mit "Echo"- Geschäftsführer Kurt Müller, der es viele Jahre mit viel Herzblut organisiert, inszeniert und zelebriert hatte. Die erste Veranstaltung an der "Jäger-Alm" der Familie Max Fahrenschon fand bei der Wiesneröffnung 1987 statt. Die Idee zu diesem lustigen Wettstreit von Persönlichkeiten aus Stadt und Landkreis hatte Franz Schuster, damals Präsident des Tennisclubs 1860 Rosenheim. Letztes Jahr feierte die Wochenzeitung ihr 35-jähriges Bestehen. Das "Echo"- Team unter Leitung von Irmi Bauer, seit fünfeinhalb Jahren Müllers Nachfolgerin, hat sich aus diesem Anlass von dieser mit Müller so verbundenen Tradition verabschiedet.

Christina Surer zapfte 18-Liter-Flasche an

Modertorin und Ex-Rennfahrerin Christina Surer.

Moderatorin und Ex-Rennfahrerin Christina Surer und der österreichische Winzer Hans Peter Topf aus der Wachau zapften in der "Wuiderer-Alm" eine 18-Liter-Flasche "Grüner Veltliner Wechselberg" gemeinsam an.

Die Weine vom Weingut Topf stehen heuer in der von Christopher Huber, Florian Freilinger und Mario Mittermeier betriebenen "Wuiderer-Alm" im Mittelpunkt.

Herzerl: "Rosenheim nazifrei"

Maresa Jung, Fotografin aus Neubeuern, demonstrierte auf der Wiesn auf ihre Art. Während im Rosenheimer Bahnhofsgebiet und vor dem Kultur- und Kongresszentrum zwei politische Demonstrationen abliefen, spazierte sie mit ihrem "Herzerl" durch die Wiesn.

Maresa Jung trug ein besonderes Herzerl.

Immer wieder wurde sie gefragt, wo es denn so etwas zu kaufen gebe? An den regulären Herzerlständen jedenfalls nicht, weiß der Wiesnigel Ignaz.

OVB  

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