Wiesn-Blaulicht: Mann beschädigt Geisterbahn!

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Rosenheim - Ein 28-Jähriger hat beim Herbstfest seine Kraft an einer Geisterbahn ausgelassen und hat jetzt Ermittlungen am Hals. Zwei unbelehrbare 16-Jährige haben Wiesn-Verbot.

Der Donnerstag verlief auf dem Rosenheimer Herbstfest ruhig und friedlich - keine Körperverletzung war zu verzeichnen. Die Sicherheitswacht stellte sieben „Wildbiesler“ fest, die zur Anzeige gebracht wurden. Die Beamten der Polizeiwache unterstützten zwar hier und da den Sicherheitsdienst bei der Klärung und Schlichtung von kleineren Streitereien, jedoch ist es zu keinerlei Anzeigen wegen Körperverletzungen gekommen.

Aktiv waren am Donnerstag die Angehörigen der Rosenheimer Sicherheitswacht, die insgesamt sieben „Wildbiesler“ feststellten, welche allesamt ein Bußgeld auferlegt bekommen.

Wiesn-Verbot für zwei 16-Jährige

Zwei Jugendliche beschäftigten die Polizei. Ein 16-Jähriger war bereits in den vergangenen Tagen mehrmals beim Rauchen in der Öffentlichkeit erwischt worden, was nach dem Jugendschutzgesetz nicht erlaubt ist. Gestern war dann das Maß voll. Wieder wurden ihm die Zigaretten abgenommen und die Eltern verständigt, aber diesmal erhielt er auch ein Wiesn-Verbot. Die Herbstfestsaison 2013 ist auch für eine 16-jährige Rosenheimerin zu Ende, die den Beamten ebenfalls zum wiederholten male stark angetrunken und rauchend am Abend untergekommen ist. Einverstanden war das Mädchen mit den Maßnahmen nicht und schrie die Beamten laut an. Dies nützte nichts, die junge Dame wurden den Eltern übergeben.

Gegen einen 28-Jährigen mussten noch Ermittlungen eingeleitet werden, da dieser seine Kräfte an einer Geisterbahnfigur ausließ und sie dabei beschädigte.

Teure Abkürzung

Offenbar wollten zwei Fahrzeugführer ja keinen Meter zu weit gehen und stellten ihre Autos auf Behindertenparkplätzen in unmittelbarer Herbstfestnähe ab. Die Polizei veranlasste die Abschleppungen der Fahrzeuge. Ein teurer Spaß für die beiden Autofahrer, kommen doch zur Verwarnung noch die Kosten für den Abschleppdienst in dreistelliger Höhe hinzu. Und der Fußweg zum Verwahrort der Pkw ist zudem weit.

Wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen musste ein 19-Jähriger angezeigt werden. Der mit einem T-Shirt bekleidete Mann hatte auf seinen Oberarmen Hakenkreuze eintätowiert, die offen für Jedermann sichtbar waren. Den Beamten der Wiesnwache gefiel dies gar nicht, stellte dieses Verhalten doch einen Straftatbestand dar. Erst nach Aufnahme der Anzeige und nachdem er seine Oberarme bedeckt hatte, durfte der von den Polizisten eindringlich belehrte junge Mann weiter ziehen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern

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