Wiesn-Blaulicht, Tag 12

Ungehobelter Wildpinkler, erhobene Zeigefinger und mehrere vermisste Kinder

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Wiesn-Blaulicht (Archivbild)
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Wiesn-Blaulicht (Archivbild).
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Rosenheim – „Unbandig guad und sakkrisch schee“ war es für die Beamten der Wiesnwache, am Mittwoch (7. September) ihren Dienst zu verrichten. Es war für die Schandis ein vergleichsweise ruhiger Tag. Das Wiesn-Blaulicht von Tag 12:

War der erste Familien- oder Kindertag noch leicht verregnet, so kann die Wiesnwache auf „Tag 2“ bei richtig schönem Wetter zurückblicken. Sonnig und angenehm warm war es. Erwartungsgemäß strömten viele Familien mit ihren Kindern auf das Festgelände. Auch etliche Großeltern flanierten mit ihren Enkeln über das Herbstfest. Unbandig guad und sakkrisch schee war es für die Beamten der Wiesnwache, an diesem Tag ihren Dienst zu verrichten. 

Kurzzeitig vermisste Kinder

Im Getümmel verloren sich nur vereinzelt „Mama - Papa - Kind“ aus den Augen. Die Wiesnwache, mit ihrem seit Jahren bekannten festen „Fahrgeschäft“ im Glückshafen, ist DER Anlaufpunkt bei diesen Fällen. Drei Vermisstenfälle konnten so schnell geklärt werden, da bereits mit Betreten der Veranstaltungsfläche von allen vereinbart wurde, dass man sich bei der Wiesnwache trifft, falls mal einer von ihnen verloren geht - so war auch heute die Wiesnwache der Punkt der Familienzusammenführung

Die Jugendbeamten der Rosenheimer Polizei sind mit Beginn des Herbstfestes auf und um das Gelände unterwegs. Gestern mussten einige Jugendliche belehrt werden. Sie rauchten im Umfeld des Geländes Zigaretten oder E-Zigaretten. Nach Heben des Zeigefingers wurden sie von der Polizei wieder entlassen. 

Gewaltiger „Druck“

So richtig muss man es manchmal auch nicht verstehen. Der Sicherheitsdienst rief die Wiesnwache gegen 22 Uhr, da sie einen 42-jährigen Mann aus Langkampfen (Tirol) angetroffen haben. Der Österreicher steht neben den Toiletten und uriniert gegen einen Zaun. Vor Ort angetroffen meinte der 42-Jährige, dass der Druck dermaßen hoch war, dass er „handeln“ musste. „Aber direkt neben Ihnen ist der Toilettencontainer“, so der Vorhalt der Beamten der Wiesnwache. Die Stimmung des Tirolers kippte dann und er meinte, die Beamten belehren zu müssen und wurde in seiner Wortwahl ungehobelt und aggressiv. Er wurde deshalb aus dem Festgelände gewiesen und ein Wiesnverbot ausgesprochen. Wegen Wildpinkeln erwartet in ein Bußgeldverfahren.

mh (mit Material der Polizei Rosenheim)

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