Hoffnung auf friedliche Wiesn 2014

Wildpinkeln beim Herbstfest wird teuer!

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Rosenheim - Die Vorbereitungen zur Wiesn und auch die Sicherheits-und Ordnungsvorkehrungen laufen auf Hochtouren. Kein Vorglühen, besserer Handy-Empfang und vieles mehr erwartet euch:

Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn des 153. Rosenheimer Herbstfests und die Aufbauarbeiten laufen auf Hochtouren, bevor es am Samstag, 30. August wieder heißt „O’zapft is“. In Punkto Sicherheit und Ordnung laufen die Vorbereitungen bei der Stadt Rosenheim und dem Veranstalter ebenfalls schon seit Monaten. Die Stadt hält an ihrem bisherigen Sicherheits- und Ordnungskonzept fest. „Die positiven Rückmeldungen der Anwohner, Besucher, aber auch der Polizei, sowie die geringe Zahl an Beschwerden bestätigen den Erfolg der in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen“ so Donat Steindlmüller vom Amt für Sicherheit und Ordnung.

Ausreichend Toiletten vorhanden

Damit sich die Wiesnbesucher nicht in Vorgärten oder an Hausmauern vom süffigen Gerstensaft befreien müssen, werden wieder 4 WC-Container im Bereich Kaiserstraße (neben der Polizei), an der Grünfläche gegenüber der BRK-Station, Am Salzstadel und in der Herbststraße, Ecke Klosterweg aufgestellt.

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Die ausgeschilderten Container sind bereits ab 13 Uhr geöffnet und während den Abend- bzw. Nachtstunden mit einer festen Reinigungskraft besetzt. Zudem wird der direkte Umgriff des Festgeländes von einer Sicherheitsfirma in dieser Zeit bestreift, „unverbesserliche Wildpinkler“ werden umgehend zur Anzeige gebracht. Das „Wildbieseln“ sollte gut überlegt sein, droht hier doch ein empfindliches Bußgeld von 100 Euro zu denen noch 25 Euro Verwaltungsgebühr dazukommen. Unabhängig davon stellt der Wirtschaftliche Verband ein umfangreiches Toiletten-Angebot auf dem Festgelände zur Verfügung.

"Citystreife" im Einsatz

An den besonders besucherstarken Tagen von Donnerstag bis Samstag, ist während den Nachstunden auch eine sogenannte „Citystreife“ im Einsatz. Die von der Stadt, den beiden Rosenheimer Brauereien und vielen Lokalbetreibern finanzierten Sicherheitskräfte bestreifen in Zweier- bzw. Dreiertrupps den durch die Nachtschwärmer stark frequentierten Innenstadtbereich.

Rund um die Loretowiese wird die städtische Verkehrsüberwachung während der Wiesn wieder verstärkt unzulässiges und vor allem behinderndes Parken kontrollieren und ihre Einsatzzeiten in die Abendstunden ausdehnen. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Überwachung von Behindertenparkplätzen und Feuerwehranfahrtszonen. Die in den vergangenen Jahren optimierten und ausgedehnten Verkehrsanordnungen, wie zum Beispiel Park- und Einfahrverbote in den verschiedenen Anliegerstraßen, werden auch heuer wieder umgesetzt. Sollte es dennoch zu Unannehmlichkeiten für die Anlieger kommen, hat das Amt für Sicherheit und Ordnung unter der Rufnummer 08031/365-1350 eine Telefonnummer für alle behördlichen Belange rund um das Herbstfest eingerichtet. Die Hotline ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Zudem steht täglich von 8 bis 0.30 Uhr unter der Telefonnummer 08031/9006161 ein Ansprechpartner des Wirtschaftlichen Verbandes für derartige Probleme bzw. veranstalterbezogene Belange zur Verfügung.

Mehr Sicherheitswege

Das bestehende Sicherheitskonzept für das Festgelände wurde wie jedes Jahr aktualisiert und verfeinert. In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter wurde ein zusätzlicher Fluchtweg neben dem „Wiesntor“ zur Kaiserstraße hin geschaffen. Ebenso wurde durch den Wirtschaftlichen Verband die Ausleuchtung, insbesondere bei den Ein- und Ausgängen, verbessert. Der Veranstalter und die Zeltbetreiber sorgen mit einer ausreichenden Anzahl an Ordnungskräften für die notwendige Sicherheit und Ordnung auf dem Gelände und in den Zelten und haben zum Teil auch die Fluchtwegesituation nochmals optimiert. Da in der Vergangenheit auch die Auslastung des Mobilfunknetzes an ihre Grenzen gelangte und somit die Alarmierung und Hilfeleistung im Notfall gefährdet war, wird ein zusätzlicher, mobiler Handymasten für die Zeit des Herbstfestes heuer erstmals in Betrieb genommen.

"Vörglühen" wird eingeschränkt

Die Kontrollen auf selbstmitgebrachte Alkoholika an den Eingängen zur Loretowiese werden auch in diesem Jahr wieder verstärkt von einem professionellen Securitydienst durchgeführt und bei Zuwiderhandlungen mit einem Wiesn-Verbot belohnt. Das seit einigen Jahren zunehmende „Vorglühen“, speziell beim jüngeren Publikum, soll durch intensiven Einsatz von Kräften der Bundes- und Landespolizei sowie des städt. Jugendamtes, beginnend vom Bahnhof bis zum Festgelände, eingedämmt werden.

Alle Beteiligten erhoffen sich durch diese Vielzahl an ordnungsrechtlichen Maßnahmen, eine friedliche und vor allem möglichst störungsfreie Wiesn 2014.

"Macht das Herbstfest noch bekannter und verschickt folgende Webcards"

Webcards

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa picture alliance

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