Schweizer betteln um staatliche Übernachtungsmöglichkeit

Wiesnblaulicht: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht

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Rosenheim - Fast nur fröhliche Gesichter prägten den gestrigen Sonntag, bei dem überwiegend Familien und Trachtler das Erntedankfest feierten. Die Wiesnwache musste nur selten einschreiten:

Interessant waren zwei Schweizer Staatsbürger, die ihren Ausflug auf das Herbstfest mit Hilfe eines Reiseunternehmens bis ins letzte Detail durchgeplant hatten. „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!“ Nach einem zwölfstündigen Wiesnmarathon hatten sich die beiden Männer nicht mehr unter Kontrolle und mussten aus dem Festgelände hinauskomplimentiert werden. Doch damit nicht genug. Die beiden kamen immer wieder zurück zum Haupteingang und bettelten förmlich um eine Übernachtung unter staatlicher Aufsicht, was ihnen letztendlich auch ermöglicht wurde.

Die beiden Schweizer blieben jedoch nicht lange alleine. Ein 25-Jähriger aus Kolbermoor kam sich mit einem Rosenheimer ins Gehege und wurde konsequenter Weise vom Festgelände verwiesen. Hierbei ließ er seinen Unmut freien Lauf und begann die Polizeibeamten fortlaufend zu beleidigen. „Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“ und so wurde den verbalen Angriffen ein jähes Ende, samt Wiesnverbot, gesetzt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © red

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