Pressekonferenz zum Rosenheimer Herbstfest 2017

Hertreiter: "Ruhen uns nicht auf Bewährtem aus"

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(v.l.) Pressesprecher Anton Huber, stv. Leiter der PI Rosenheim Alfons Zehnter, Polizeirat Dominic Fischer, Klaus Hertreiter und Herbert Hoch bei der Pressekonferenz zum Rosenheimer Herbstfest 2017
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Rosenheim - Zahlreiche neue Fahrgeschäfte, Buden und Attraktionen locken auch in diesem Jahr wieder auf das Rosenheimer Herbstfest. In Sachen Sicherheit stocken die Veranstalter nochmals auf:

"Wir leben das Thema Sicherheit und befinden uns auch deshalb in ständigem Austausch mit der Stadt und der Polizei", merkte der Projektleiter des Rosenheimer Herbstfests vom Wirtschaftlichen Verband, Klaus Hertreiter, gleich zu Beginn der jährlichen Pressekonferenz im Glückshafen an. Deshalb wird das Sicherheitskonzept der Veranstalter auch heuer wieder weiter verfeinert und erweitert.

Sicherheit auf dem Festplatz erneut im Fokus

"Bereits im Rahmen des Sommerfestivals haben wir hier Details erprobt", ergänzte auch Herbert Hoch von der Stadt Rosenheim. Neben den Taschenkontrollen beim Einlass, sollen auch am Herbstfest die Beton-Barrieren an den Eingängen wieder zum Einsatz kommen. "Wir haben ausdrücklich keine konkreten Gefährdungshinweise für das Rosenheimer Herbstfest. Die Sicherheit aller Besucher liegt uns sehr am Herzen. (...) Es geht uns weiter natürlich auch darum, den familiären Charakter der Wiesn zu erhalten", so Polizeirat Dominic Fischer vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd.

Mehr Sicherheit aber dennoch ein familienfreundlicher Charakter - So soll das Herbstfest auch 2017 aussehen

So werde man im Zug des Volksfests die Präsenz der Beamten nochmal erhöhen, sowohl mehr uniformierte als auch zivile Kräfte sollen eingesetzt werden. Weiter bat der Beamte die Besucher um Verständnis für die Kontrollen an den Eingängen, gefährliche Gegenstände und große Taschen sollten am Ende am besten gleich zuhause gelassen werden. "Auch der Hirschfänger sollte gleich daheim bleiben, um Ärger zu vermeiden", ergänzte Fischer. Neben einer ausgeweiteten Video-Überwachung der Loretowiese, kämen am Herbstfest dann auch die bewährten Body-Cams zum Einsatz. "Zudem erproben wir in diesem Jahr zum ersten Mal ein Bürgertelefon, an das sich alle Besucher mit ihren Fragen wenden können", so Fischer abschließend. Unter 08031/2004444 sollen dann auch Nachfragen zu Parkplätz beantwortet werden. Im Ernstfall bittet die Polizei aber weiterhin darum, sich an die Notruf-Nummer 110 zu wenden.

"Wir sehen die Lage ernsthaft aber entspannt", schätzte der stellvertretende Leiter der Rosenheimer Polizeiinspektion, Alfons Zehnter die Situation auf der Loretowiese ein. Aus diesem Grund soll die Wiesn-Wache in diesem Jahr durchgängig und an jedem Tag der Woche von 13 Uhr bis nach Mitternacht mit ortskundigen Beamten besetzt sein. An den Wochenenden wird die Polizei dann mit Kräften aus Tirol verstärkt. Die bereits bekannten Kontrollen mit Diensthunden am Morgen und der ständige Kontakt zu den Festzelten sollen das Konzept vervollständigen. "Wir ruhen uns nicht auf Bewährtem aus, wenn auch der Kern im Grunde unverändert bleibt", so auch Klaus Hertreiter.

Neue Fahrgeschäfte, Bier für 8,80 Euro und ein Wehmutstropfen

Gleicher Grundsatz gelte auch für die Beschickung des Festplatzes in diesem Jahr, fuhr Klaus Hertreiter fort: "Es ist trotzdem sehr schade, dass wir heuer kein Kasperl-Theater mehr hier haben. Der Betreiber ist aus privaten Gründen leider verhindert." Die zahlenmäßig sehr geringen Alternativen böten schließlich nicht die Qualität, die man vom Betrieb der Familie Richter gewohnt sei. Schweren Herzens habe man sich deshalb entschieden, den Platz dort anders zu belegen.

Besonders stolz zeigte sich Hertreiter dann noch in Bezug auf die Neuigkeiten auf dem kommenden Rosenheimer Herbstfest. Im sogenannten "7D-Kino" werden die Fahrgäste auf eine wilde Reise geschickt. Mit einer 3D-Brille auf der Nase, beweglichen Stühlen und zahlreichen Effekten wie Wind, Wasser, Nebel oder auch Seifenblasen soll ein Mittendrin-Eindruck noch verstärkt werden.

Für die kleinen Besucher soll das "Kinder Circus" Karussell in kunterbunter Aufmachung ein neues Highlight werden, größere Fahrgeschäfte-Fans dürften sich eher bei der Riesen-Schaukel "KONGA" im Dschungel-Design oder dem "GHOST RIDER", einer Attraktion mit Überschlag tummeln.

Für den Gaumen gibt es neben den bekannten Schmankerl in den Festzelten und den Wirtschaften heuer erstmals einen BIO-FROZEN YOHGURTH Stand. Der Bierpries liegt bei 8,80 Euro.

**Eine vollständige Übersicht über den Festplatz und weitere Informationen finden Sie hier.**

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