Wiesnblaulicht vom 8. und 9. September

Hitzige Stimmung trotz kühler Temperaturen

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Rosenheim - Zahlreiche alkoholisierte Störenfriede und Randalierer sind am letzten Wiesn-Wochenende negativ aufgefallen. Und zwei Teenager werden wohl Ärger mit ihren Eltern bekommen.

Auch am letzten Wiesn-Wochenende zahlte sich die starke Polizeipräsenz rund um das Festgelände aus. Konsequent wurden zahlreiche stark alkoholisierte Störenfriede und Randalierer von den friedlichen Festbesuchern getrennt und die Lage beruhigt. Trotz der teilweise kühlen Temperaturen herrschte bereits am frühen Abend dichtes Gedränge und in den Bierhallen wurde ausgelassen gefeiert.

Ein Spitzenreiter mit über 4,4 Promille brachte sogar die Wiesnwache zum Staunen. Völlig außer Rand und Band war ein 21-jähriger Rosenheimer, der versuchte grundlos auf Besucher einzuschlagen. Der junge Mann fuchtelte wild mit seinen Händen umher und gab auf Nachfrage an, er sei Bodyguard und hätte einen Auftrag. Hierbei staunten die Beamten der Wiesnwache nicht schlecht, als der Alkomat einen Wert von 4,42 Promille anzeigte. Mit einem verschärften Fernsehverbot kam der Mann in Sicherheitsgewahrsam.

In wild urinierender Weise wurde ein 24-jähriger Tiroler angesprochen, der offenbar seine Manieren an der Landesgrenze abgegeben hatte. Der junge Österreicher verrichtete seine Notdurft vor allen Besuchern mitten auf dem Festgelände und zeigte sich absolut uneinsichtig. Mit 2,2 Promille sowie einer Anzeige war auch dieser Abend beendet.

Uneinsichtiger Innsbrucker muss in Gewahrsam

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es gegen 2 Uhr auf der Kaiserstraße zu einem Streit wegen eines Taxis. Ein 24-jähriger Aiblinger riss plötzlich die Türe des Fahrzeuges auf und schlug auf zwei Fahrgäste ein. Der wegen Körperverletzung beschuldigte Täter wurde festgenommen.

Einen erhöhten Klärungsbedarf dürfte es zwischen zwei Teenagern und ihren Eltern geben, nachdem die beiden 17-Jährigen mit 2,2 und 1,6 Promille durch die Wiesnwache aufgegriffen wurden. Beide Mädchen kamen ins Wachbüro und wurden von den Eltern abgeholt.

Das "Maß" voll hatte ein 31-jähriger Innsbrucker, der mit 3 Promille regelrecht um eine Übernachtungsmöglichkeit unter staatlicher Aufsicht bettelte. Zunächst fiel der Tiroler mehrfach negativ im Flötzinger-Zelt auf und wurde durch den Sicherheitsdienst ermahnt. Auf die freundlichen Worte folgte schließlich ein Wiesnverbot sowie eine Begleitung nach draußen. Kurz darauf war der Österreicher wieder auf dem Gelände - völlig desorientiert - und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Letztendlich half nur eine Gewahrsamnahme.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © Montage

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