Rosenheim: Wiesnblaulicht am 5. Wiesn-Tag

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Rosenheim - Der erste Kinder- und Familientag des diesjährigen Herbstfestes verlief für die Wiesnwache in ruhigen Bahnen. Im Trubel verloren sich einige Eltern und Kinder.

Im Alter zwischen 3 und 86 Jahre waren die „Findelkinder“, die von den Beamten auf dem Wiesngelände gesucht und schließlich in allen Fällen auch wieder gefunden wurden. So konnten alle Familien den Heimweg in kompletter Besetzung antreten.

Die Wiesnwache bekam natürlich auch wieder Besuch von dem einen oder anderen Nachwuchs-Schandi. Die jungen Besucher sahen sich dabei interessiert auf der Wache um, ehe es mit Mama und Papa wieder raus auf das Festgelände ging.

Zwischen zwei 15-jährigen Mädchen aus dem Landkreis kam es gegen 21 Uhr zu einer Auseinandersetzung. Dabei schlug die eine der anderen mehrmals mit der Faust ins Gesicht und verletzte diese leicht. Weil sie beim Zuschlagen einen gefährlichen Ring am Finger trug, erwartet sie jetzt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Beide wurden an die Eltern übergeben.

Große Menschenmassen ziehen erfahrungsgemäß auch Langfinger an. So wurde einem bulgarischen Urlauber gegen 17 Uhr das Mobiltelefon gestohlen, das er während eines Toilettenbesuches in einer Anlage auf dem Festgelände neben sich abgelegt hatte. Den mutmaßlichen Dieb konnte der Geschädigte als 25 bis 27 Jahre alten Mann mit schwarzen Haaren, etwa 170 cm groß, mit weißem Hemd, beschreiben. Wer in dieser Sache Hinweise geben kann, möge sich bitte bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter Tel. 08031 / 2000 melden. Einem anderen Wiesnbesucher wurde sein nagelneues Handy von Unbekannten gestohlen, als er in einem Zelt vom Tisch weggegangen war, um mit Bekannten zu reden. Unvorsichtigerweise hatte er das teure Gerät währenddessen unbeaufsichtigt auf dem Biertisch liegen lassen.

Als unbelehrbar erwies sich ein 40-jähriger Rosenheimer. Der deutlich Alkoholisierte wurde von Mitarbeitern der Sicherheitswacht um kurz vor 21 Uhr bei seinem Fahrrad angetroffen. Trotzdem er aufgefordert wurde, sein Rad zu schieben, setzte er sich auf den Drahtesel und radelte unsicher davon. Eine Streifenwagenbesatzung holte ihn ein Stück weiter ein, hielt ihn an und führte einen Alkotest durch. Weil das Ergebnis über dem Wert für die absolute Fahruntüchtigkeit von 1,6 Promille lag, wurde er zur Blutentnahme mitgenommen. Den Mann erwartet jetzt eine Strafanzeige.

PRessemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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