Entflohene Kids und wildbieslnder Schläger

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Rosenheim - Auch am Mittwoch hat die Polizei beim Herbstfest alles im Griff gehabt. An einem sommerlichen Tag gab es aber ein paar Störenfriede - von jung bis alt.

Das herrliche Spätsommerwetter lockte zum ersten Familientag der diesjährigen Wiesn viele Besucher aufs Festgelände. Der ein oder andere kleine Besucher ging dabei auch kurz mal verloren, jedoch verlief die „Familienzusammenführung“ in allen Fällen erfolgreich. Um ein paar alkoholisierte Jugendliche musste sich die Polizei zu späterer Stunde kümmern. Einen Sechsjährigen brachten Wiesn-Besucher am Abend zur Polizei, nachdem er ihnen etwas hilflos und allein herumstehend aufgefallen war. Der kleine Junge hatte im Gedränge seine Eltern verloren, war dann für kurze Zeit der bestbewachte Herbstfestbesucher in der Wiesnwache und heilfroh, als schon nach wenigen Minuten die Mama wieder da war.

Die Beamten hatten am Mittwoch aber noch einen jüngeren Besucher. Kurzzeitig hielten sie den Zweijährigen Korbinian bei Laune, der seiner Mutter entwischt war, als sie gerade die Windeln des jüngeren Bruders wechseln musste. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit hatte ihm gereicht, um alleine loszuziehen. Aber auch dieses Abenteuer dauerte nur wenige Minuten.

Zu späterer Stunde liefen den Beamten noch mehrere zum Teil rauchende und alkoholisierte Jugendliche über den Weg. Darunter waren auch eine 16-Jährige mit 1,6 Promille und eine erst 14-Jährige mit 1,4 Promille. Stark schwankend und ohne Schuhe war das jüngere Mädchen für die Beamten kaum zu übersehen gewesen. Allesamt wurden den hinzugerufenen Eltern übergeben.

Dass das „Wildbiesln“ auf der Wiesn nicht toleriert wird, ist eigentlich weitläufig bekannt. Sicherheitsdienst und Polizei sprechen diese Personen konsequent an und erstatten Anzeigen. Zwei Österreicher wollten sich dies gegen 21.45 Uhr nicht gefallen lassen und begannen einen Streit mit dem Sicherheitsdienst. Einer der beiden Österreicher, ein 18-Jähriger, griff dabei einen Mann des Sicherheitsdienstes an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten verhielt sich der angebliche Kampfsportler, der immer wieder auf sein enormes Verteidigungspotential hinwies, weiter aggressiv, kam aber nicht umhin seine Personalien feststellen zu lassen.

Außer den genannten Fällen mussten die Beamten der Wiesnwache noch ein paar Sachbeschädigungen aufnehmen. Angetrunkene hatten Zaunlatten ausgerissen, eine Rot-Kreuz-Fahne wurde zerstört. Einen junger Mann wurde wegen des Besitzes von Cannabis angezeigt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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