Herbstfest Rosenheim

"Wildbiesler" und Falschparker aufgepasst

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In den ausgewiesenen Feuerwehranfahrtszonen zu parken, ist keine gute Idee. Wer hier sein Auto abstellt, muss damit rechnen, rigoros abgeschleppt zu werden. Hoffmann
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In den ausgewiesenen Feuerwehranfahrtszonen zu parken, ist keine gute Idee. Wer hier sein Auto abstellt, muss damit rechnen, rigoros abgeschleppt zu werden. Hoffmann

Rosenheim - Heute ist es endlich soweit: Mit dem Ruf „O’zapft is“ werden Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer in der Auerbräu-Festhalle und Landrat Wolfgang Berthaler im Flötzinger-Festzelt das 155. Herbstfest eröffnen.

In Rosenheim dreht sich 16 Tage lang alles um die Wiesn. Damit das Volksfest, zu dem wieder rund eine Million Besucher erwartet werden, möglichst reibungslos abläuft, arbeiten Veranstalter, Behörden, Polizei und Hilfsorganisationen Hand in Hand zusammen – auch um aktuell dem Thema Sicherheit gerecht zu werden.

In engem Austausch zwischen Veranstalter, Behörden, Polizei und den Hilfsorganisationen ist ein gemeinsames Sicherheitskonzept entstanden. „Das Konzept wurde auf Basis der letztjährigen Erfahrungen, aber auch aufgrund aktueller Entwicklungen aktualisiert und angepasst“, erklärt dazu Donat Steindlmüller vom städtischen Amt für Sicherheit und Ordnung.

Wirtschaftlicher Verband, die beiden Brauereien und der Betreiber der Törggelen-Hütte „Zum Tatzlwurm“ haben eigens einen Fachmann für Veranstaltungssicherheit engagiert, dessen Empfehlungen in das neue Konzept eingeflossen sind. So wurde die Zahl der Ordner aufgestockt und Fluchtwege und Notausgänge werden heuer noch deutlicher gekennzeichnet. Um die Besucherströme besser zu kanalisieren, werden einige „Schlupflöcher“ auf dem Gelände geschlossen oder mit einem Ordnungsdienst besetzt, wie etwa bei den Zugängen vom Friedhof oder vom Karolinen-Ggymnasium her. Alle Ordnungsdienstmitarbeiter in den Zelten und auf dem Gelände erhielten zusätzlich eine „Präventionsschulung“.

Wirtschaftlicher Verband und Zeltbetreiber sorgen mit eigenen Ordnungskräften für Sicherheit und Ordnung auf dem Gelände und in den Zelten. Unterstützt werden sie dabei von den Beamten der „Wiesnwache“, die die Polizeiinspektion Rosenheim wieder im Glückshafen einrichtet.

„Wildbieseln“ kostet 125 Euro

Das Konzept reicht aber über das eigentliche Festgelände hinaus. Um das leidige Thema „Wildbieseln“ in den Griff zu bekommen, installiert die Stadt Rosenheim auch heuer wieder WC-Container im Umfeld des Herbstfestes. Einzig der Container am Salzstadel entfällt, da dieser im vergangenen Jahr nur wenig genutzt wurde. Die WC-Container sind bereits ab dem frühen Nachmittag geöffnet und bis Mitternacht mit einer festen Reinigungskraft besetzt.

Die Benutzung der Toiletten empfiehlt sich: Die direkte Umgebung des Festgeländes wird von einer Sicherheitsfirma auf „Wildbiesler“ kontrolliert, die Verstöße umgehend zur Anzeige bringt. Erwischte „Wildbiesler“ müssen mit einem empfindlichen Bußgeld von 100 Euro rechnen, zu denen noch 25 Euro Verwaltungsgebühr hinzukommen, warnt die Stadt.

„Citystreife“ in der Innenstadt unterwegs

An den besonders besucherstarken Tagen von Donnerstag bis Samstag sind während der Nachtstunden in der Innenstadt zudem private Sicherheitskräfte im Einsatz. Die „Citystreife“ wird von der Stadt, den beiden Rosenheimer Brauereien, zahlreichen Lokal- und Imbissbetreibern sowie vom Stadtverkehr Kroiss finanziert und ist in Zweier- oder Dreiertrupps unterwegs.

Die Stadt hat für die Zeit der Wiesn verstärkte Parkkontrollen angekündigt – auch in den Abendstunden. Ein Schwerpunkt wird dabei die Überwachung von Behindertenparkplätzen und Feuerwehranfahrtszonen bilden.

Die in den vergangenen Jahren ausgedehnten Verkehrsanordnungen, wie zum Beispiel Park- und Einfahrverbote in den verschiedenen Anliegerstraßen, werden auch heuer wieder umgesetzt. Keine gute Idee ist es übrigens, eigene Alkoholika auf das Festgelände mitzubringen. Wer damit bei einer Kontrolle erwischt wird, muss mit einem „Wiesnverbot“ rechnen. Das gilt auch für diejenigen, die durch Handgreiflichkeiten auf sich aufmerksam machen. Zusätzlich gibt es für sie wohl auch eine Anzeige durch die Polizei. 

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