Wiesn-Streiflichter am Donnerstag
009.09.10|Wiesn-Aktuell|
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Rosenheim - Unermüdlich saust unser Wiesnigel Ignaz durch die fünfte Jahreszeit - und lässt sich den ein oder anderen Spaß nicht nehmen!
Almkas schmeckt im Tatzlwurm
© RuprechtDie "Erzeugergemeinschaft Audorfer Berg- und Almkäse" im Biotopverbund Audorfer Berge und Almen hat Almkäse produziert und an einem Stand vor dem Oberaudorfer Rathaus angeboten. "Die Nachfrage war erfreulich groß", berichteten die Bäuerinnen Michaela Astl, Ludmilla Schweighofer und Katharina Kern (von links). Der herzhafte Schnittkäse wird auch in der Tatzlwurm-Törggelenhütte auf der Wiesn angeboten: "Gereifter Bergkas von der Alm mit Schnittlauchbrot" heißt es auf der Karte. Organisator Christian Schäfer (rechts) vom Biotopverbund verweist auch auf das Zusammenwirken von Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus. "In der Produktion des Almkäses sehen wir auch einen wesentlichen Beitrag zu unserem großen Ziel Regionalvermarktung", ergänzte Oberaudorfs Bürgermeister Hubert Wildgruber (Zweiter von links, neben Gastronom Karl Kiesl).
Trainingsrunde auf der Wiesn
© fxkTrotz Massenansturm am Wiesnsamstag fühlten sich der Rennradfahrer Leif Lampater und seine Freundin Evi (links) bestens platziert. Der frühere OVB-Anzeigenverkaufsleiter Franz Knarr (rechts hinten) hatte ein Treffen mit Lampaters australischem Sponsor Fritz Glasbrenner (rechts neben seiner Gattin Sarah) aus Melbourne organisiert. Der erfolgreiche Bahnradfahrer (sechs Siege bei Sechstagerennen in den letzten drei Jahren) holte erst kürzlich mit dem bayerischen Bahnvierer in Cottbus die Silbermedaille. Nun gab es eine "Trainingsrunde" mitten im Flötzinger Herbstfesttrubel. Lampater, der bei Schechen wohnt, stärkte sich für das Profirennen um den Sparkassen- Grand-Prix am Samstag am Irschenberg. "Flötzingerbier ist ein guter Radler-Treibstoff", meinte der Wiesnigel, "der frühere Flötzinger-Braumeister Dr. Michael Zepf hat ein Radlrennen am Nürburgring mitgemacht."
70 Jahre lang an der Harfe
© Schlecker70 Jahre macht der Harfenist Hans Hausberger (von links) schon Musik; Johann Dettendorfer und Hans Buchauer bringen es jeweils auf 50 Jahre. Das war die korrekte Gelegenheit, zu der die Brauerei Familie Steegmüller auf dem Podium des Flötzinger-Festzeltes den Jubilaren ihrer "Dettendorfer Betriebsmusik" gratulierte.
Radio frisch von der Wiesn
© SchleckerStudioleiter Andreas Nickl (links), Redakteur Thomas Bubenik und Wiesnengel Nadine Wiechert senden aus dem Flötzinger-Festzelt für Radio Charivari und Radio Galaxy. Für Radio Charivari senden sie von Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr und von 17 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 13 Uhr, für Radio Galaxy von Montag bis Freitag von 15 bis 16 Uhr.
Traditionsabend im Flötzinger-Festzelt
© RuprechtSeit ein paar Jahren ist es im Flötzinger-Festzelt der Brauch, dass am Abend des Erntedanksonntags im Zelt geplattelt wird; und auch die Goaßlschnalzer haben ihren Auftritt. Das Bild zeigt die Trachtler bei der Ambosspolka. Wiesnigel Ignaz gibt fürs nächste Jahr den Tipp: Der beste Platz ist auf dem Balkon.
Fiat 500 wartet noch auf seinen Gewinner
© psTrotz des teilweise durchwachsenen Wetters versuchten viele Besucher in der ersten Herbstfestwoche ihr Glück am Glückshafen der Waisenhausstiftung. Zwei Fernseher, fünf Fahrräder, zahlreiche Schlitten, Ski, Haushaltsgeräte und teilweise überdimensionale Stofftiere wurden an die Gewinner übergeben. "Keine Angst, wir haben noch genügend attraktive Preise wie einen Motorroller, Mountainbikes oder Stereoanlagen", so Glückshafen-Geschäftsführer Thomas Seitz. Zudem wartet noch der Hauptgewinn, ein Fiat 500, gesponsert vom Wirtschaftlichen Verband, auf seinen neuen Besitzer. Mit nur einem Euro hat man schon die Chance auf einen neuen Flitzer oder einen der vielen anderen tollen Preise und unterstützt nebenbei die Arbeit der Waisenhausstiftung. Also: Nichts wie ran an die Lose.
1958 den "Hirschn" nicht geschafft
© Ruprecht60 Jahre lang spielt nun schon die "Dreder Musi" während der Wiesn im Flötzinger-Festzelt. Ein Musiker der ersten Garde war Hartl Halmanseger, genannt "Scharrer", der in diesen Tagen noch einmal zur Posaune griff und einen Tag lang mitspielte. "1958 war ich erstmals dabei, als wir hier für die Unterhaltungsmusik sorgten. Damals gab es keinen Wiesnhit, aber dafür waren die Schunkelrunden mit Schlagern wie ,Fliege mit mir in die Heimat' sehr beliebt", erzählte der rüstige Musiker. Er kann sich noch gut daran erinnern, dass damals an einem Tag ein "Hirsch" mit 200 Litern Festbier nicht leergetrunken wurde, weil halt noch nicht so viel los war.
"Wilde Maus" akustisch eingefangen
© rosenheim24Fritz Gerlmaier vom regionalen Blindenverband aus Bad Aibling fuhr für seine Tonreportage über das Herbstfest auch auf der "Wilden Maus". Kompetente Auskunftspartner nicht nur auf der Achterbahn waren dabei Miss Herbstfest Verena Pritscher und hinter den beiden Franz Knarr und "Zivi" Christian. Die Mitglieder des Blindenverbands dürften wieder ihren Spaß an den Schreien der Fahrgäste haben, hofft der Wiesnigel Ignaz.
Am Kindertag ging es wieder rund
© RuprechtOb im Kettenkarussell, am Mandelstand oder im Kasperltheater - beim gestrigen Kinder- und Familientag auf dem Rosenheimer Herbstfest schlug wieder die Stunde der kleinen Wiesngäste. Bei stark reduzierten Preisen spendierten der Papa, die Oma oder der Onkel die eine oder andere Runde mehr. So herrschte an den Buden, Fahrgeschäften und Imbissständen unter wolkenverhangenem Himmel großer Andrang.
Mass nehmen und Maß nehmen
© HeuserFür unseren Dialektexperten Armin Höfer (links, "Boarisch gredt auf da Wiesn") hatte sich der Wiesnigel Ignaz einen Herbstfest-Spaß ausgedacht. Zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Schreibweise und Bedeutung ließ Ignaz beim gemeinsamen Wiesnbesuch im Auerbräu-Biergarten Kulturredakteur Raimund Feichtner an Höfer Maß nehmen und Höfer eine Mass nehmen.
Trikot Nummer 25 für Auerbräu-Chef
© reDa freut sich Auerbräu-Chef Ferdinand Steinacher (Zweiter von links): Starbulls-Vorstand Wilhelm Graue (links) und Interimskapitän Stephan Gottwald überreichten ihm das aktuelle Trikot mit der Rückennummer 25 - der Nummer von Mondi Hilger. Die Trikotfront ziert der Titel des Filmtitels über die jüngste Aufstiegssaison. Er wird am Samstag, 18. September, im Rosenheimer Citydome-Kino vorgestellt. Seit zehn Jahren ist Auerbräu einer der Sponsoren des Teams.
Im Autoscooter begann die Zweisamkeit
© SchleckerZu ihrer traditionellen Fahrt mit dem Autoscooter und der Frage: "Wo stehen hier die Opel?" traten Josef "Beppo" und Evelyn Vodermayer an. Die beiden, die ihren 37. Hochzeitstag feierten, haben sich 1967 auf der Wiesn kennengelernt - im Autoscooter: Auf der Wiesn können Bünde fürs Leben geschlossen werden. Der Ignaz machte sich rasch davon, denn bei Beppos rasanter Fahrweise könnte er leicht unter die Räder kommen.
Wiesnigel Ignaz (OVB)
Rubriklistenbild: © rezurück zur Übersicht: Wiesn-Aktuell

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