009.09.10|Wiesn-Aktuell|
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Rosenheim - Am zweiten Familientag des Rosenheimer Herbstfestes musste die Polizei gleich sechs ausgebüchste Kinder und ihre Eltern wieder vereinen.
Den zweiten Familientag des Rosenheimer Herbstfestes konnten die zahlreichen jungen Gäste wieder ausgiebig genießen. Auch das Wetter spielte bis zum Abend mit. Der anschließende Regen tat weder der guten Stimmung Abbruch, noch trübte er den positiven Sicherheitszustand ein.
Dank der zahlreichen Angebote an den Familientagen kommt für unsere lieben Kleinen keine Langeweile auf. Lebhafter war deshalb auch der Mittwochnachmittag für die Polizisten der Wiesnwache. Sechsmal war die Polizei ganz besonders als „Freund und Helfer“ gefragt, als kurzzeitig „ausgebüchste“ Kinder wieder wohlbehalten mit den glücklichen Eltern zusammengeführt werden konnten.
Dass die Videoüberwachung des Herbstfest-Sicherheitskonzeptes nicht nur als Instrument der Strafverfolgung besonders wichtig ist, sondern auch eine wertvolle Einsatzunterstützung im Rahmen der Gefahrenabwehr ist, zeigt der Fall eines vermisst gemeldeten 50-Jährigen. Der Parkinsonkranke wurde via Videokamera auf der Festwiese entdeckt und sogleich durch die Wiesnwache aufgegriffen werden konnte.
Tolles Teamwork bewiesen auch die Ehefrau eines Rosenheimer Polizeibeamten und ihr auf dem Herbstfest „diensttuender“ Gatte. Die aufmerksame Frau beobachtete, wie ein 15-jähriger Wasserburger bei einem Fahrgeschäft die Handtasche eines 11-jährigen Mädchens entwendete. Daraufhin alarmierte die 30-Jährige sofort Ihren Mann, der prompt den Burschen samt Beute dingfest machte und die Strafanzeige bearbeitete.
Eigentlich Diebstahlsanzeige erstatten wollte noch in der Nacht ein stark alkoholisierter 24-jähriger Münchner Wiesnbesucher bei der Rosenheimer Polizeiinspektion. Nachdem seine Daten aufgenommen wurden, sollte er zu einem späteren Zeitpunkt besseren Zustandes wieder erscheinen. Daraufhin schlich er im Bereich des Dienststellenareals umher und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden, wobei er die Kollegen beleidigte.
Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd
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